Baden-Württemberg Alumni Say...

Each year we ask the new OBW alumni to write to us about on their experiences during their exchange or summer-program stays in Ontario. The following pages contain excerpts from the reports that some Baden-Württemberg alumni have sent us:

Laurin (on exchange at the University of Ottawa):

Was soll ich hier groß schreiben außer: supergeil!

Alexandra (on exchange at the University of Guelph):

Über dieses Programm habe ich viele Freunde kennengelernt und von einem sehr großen Netzwerk an Studierenden und Alumni profitieren können. Schon vor meiner Bewerbung für ein Auslandsjahr war mein Zielort klar und ich habe die Wahl „Kanada“ seither auch nie bereut. Ich hatte die Möglichkeit eine so spannende und vielfältige Kultur kennenzulernen und dabei auch Neues über mich selbst zu lernen, deshalb kann ich jedem, der darüber nachdenkt sich für ein Auslandsjahr zu bewerben, nur empfehlen nach Kanada zu gehen! [...]

Als Fazit kann ich nur sagen, entscheidet euch für ein Auslandsjahr im Land des Schnees, der Bären und Elchen, taucht in eine neue spannende Kultur ein und ihr werdet so viel neues kennenlernen und erleben! Kanada ist ein wunderschönes Land, dessen Kultur, Menschen und Landschaft so viel zu bieten hat. Wenn ihr nur ein halb so schönes Auslandsjahr haben werdet wie ich hatte, dann werdet ihr euch auch in Land und Leute verlieben und nach eurer Rückkehr wird euch immer ein kleines Gefühl des Kanada-Heimwehs und viele, unbezahlbare Erinnerungen und Freundschaften an ein unvergessliches Jahr erinnern.

Anne (on exchange at York University):

Mein Aufenthalt in Kanada war in jeder Hinsicht bereichernd und ich würde mich jederzeit wieder dazu entscheiden, an dem OBW Programm teilzunehmen. Durch das Kennenlernen einer anderen Universität konnte ich neue Ansätze in der Lehre kennenlernen. Obwohl Inhalte oft nicht so tiefgehend wie in Deutschland besprochen wurden, hat mich mein Aufenthalt an der York University auf jeden Fall in meinem Studium weitergebracht.

Doch auch in vielen anderen Bereichen habe ich viel gelernt. Vor allem die Menschen aus vielen anderen Kulturen, die Reisen und das Leben in der Großstadt Toronto haben mir viele neue Eindrücke gegeben.

Caroline (on exchange at Queen’s University):

In dieser Zeit ist so viel passiert: ich habe das erste Mal in meinem Leben ein Auto ausgeliehen und gelernt, dass man nach 2000 km Autofahren in Kanada noch nicht wirklich weit gefahren ist, ich habe Englisch gesprochen, ohne zu denken, meine neue Lieblingssportart Bouldern entdeckt, Freundschaften geknüpft, mein Essen „bear-proof“ in einen Baum gehängt, angefangen die deutsche Post zu lieben und erkannt, dass Football Schauen einfach nicht mein Ding ist. Auch wenn dieses Jahr nur so verflogen ist, kann ich dem OBW und der Baden-Württemberg Stiftung, die meinen Auslandsaufenthalt gefördert haben, nur aus ganzem Herzen für ein wundervolles Jahr voller Abenteuer danken!

Clemens (on exchange at Western University):

Es ist schwer diese 4-5 Monate zusammenzufassen. Für mich persönlich waren es mit die besten Monate meines bisherigen Lebens. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt. Gelernt auf mich selber aufzupassen, ohne die Familie ein paar Tausend Kilometer entfernt. Ich habe neue Seiten an mir kennen gelernt, bin offener geworden und weiß nun, wie die Welt da draußen so ist. Und zumindest dort, wo ich war, war es gar großartig. [...]

Der wichtigste Aspekt für mich aber waren eindeutig die Freunde, die man dort gewonnen hat. Die Dinge, die man zusammen erlebt hat, und die Gespräche, die man geführt hat, werde ich wohl nie vergessen. Ich kann deshalb ihnen nur Danken mich auf meinem Abenteuer begleitet zu haben.

Zu Dank bin ich natürlich auch der University of Western Ontario verpflichtet, die mich für 4 Monate aufgenommen hat und es geschafft hat, dass ich mich immer als Mitglied von Western gefühlt habe. Danke dem OBW-Programm, dafür dieses allgemein überhaupt zu ermöglichen, mich ausgewählt zu haben und ein tolles Vorprogramm mit dem Seminar in Bad Herrenalb und Toronto geboten zu haben. Und nicht zuletzt muss ich dem International Office der Uni Ulm für die Nominierung und die Hilfe durch den bürokratischen Akt Auslandsaufenthalt danken.

Abschließend kann ich nur jedem empfehlen, dass Abenteuer Auslandsaufenthalt in Angriff zu nehmen. Die Erfahrungen, die man sammeln kann, sind einmalig. Und auch wenn es manchmal vielleicht schwierig erscheint, es lohnt sich auf jeden Fall.

Daniel (on exchange at the University of Ottawa):

Nach dem vierten Semester meines Bachelor-Studiengangs International Economics in Tübingen habe ich mein fünftes und sechstes Semester an der University of Ottawa in der kanadischen Provinz Ontario verbracht. Neben fachlich spannenden wirtschafts- und politikwissenschaftlichen Veranstaltungen bot das Auslandsjahr die Möglichkeit, die einzigartige Natur Kanadas beim Wandern, Schneeschuhlaufen und Kanufahren zu entdecken, neue Kontakte mit Studierenden aus der ganzen Welt zu knüpfen und die Sprachkenntnisse in Englisch und/oder Französisch aufzubessern.

Das Auslandsjahr hat meine Erwartungen mehr als übertroffen und ich empfehle jedem, diese Möglichkeit zu nutzen.

Felicitas (on exchange at Carleton University):

Kanada hat mich als Land aufgrund seiner Größe, der vielseitigen und beeindruckenden Naturlandschaften und seines Multikulturalismus gereizt. Im Laufe meines Aufenthaltes habe ich dann besonders die Offenheit und Freundlichkeit der Kanadier (die wirklich nicht nur ein Vorurteil ist!), die ausgeprägten Jahreszeiten und damit große Naturverbundenheit, Ottawa als liebenswürdige Stadt und Carleton als familiären Campus schätzen gelernt. [...]

Die Zeit in Kanada und an der Carleton University konnte ich nutzen, um das Profil meines Masters zu ergänzen, meinen Horizont durch fachfremde Kurse zu erweitern und wertvolle Auslandserfahrung zu sammeln, die mich im weiteren Studium und Leben prägen werden. Ich erwartete von meinem Studium im Ausland, dass ich meine Englischkenntnisse verbessern werde und mein Psychologiestudium inhaltlich vertiefen kann. Darüber hinaus erwartete ich, durch das Leben in einem anderen kulturellen Kontext meinen persönlichen und interpersonellen Horizont erweitern zu können.

Diese Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt. Ich habe zum einen durch forschungsorientierte Masterkurse und ein Praktikum im „Happiness-Lab“ praktische Erfahrungen in der psychologischen Forschung sammeln dürfen. Zum anderen habe ich die kanadische Kultur durch einen Kurs über zeitgenössische Kunst sowie über „Indigenous Literature“ akademisch und kulturell tiefer kennen gelernt. Darüber hinaus habe ich durch das Aufeinandertreffen unterschiedlichster Kulturen, Freundschaften mit Menschen aus aller Welt, und das alltägliche Leben in einem fremden Land eine neue Perspektive auf meine Welt bekommen.

Ich habe es sehr genossen, viele Sachen auszuprobieren, zu reisen, neues zu entdecken und zu lernen und neue Menschen kennenzulernen. Für mich war das Jahr ein voller Erfolg, und jetzt nach meiner Rückkehr nach Deutschland bemerke ich erst nach und nach, was ich in Kanada alles gelernt und erlebt habe.

Felix (on exchange at Western University):

Ich kann jeden, der diesen Bericht liest, dazu ermutigen ins Ausland zu gehen, am besten gleich für zwei Semester. Wer diesen Bericht liest, weil er an die Western University gehen möchte, den kann ich zu dieser Idee nur beglückwünschen, denn mit dieser Wahl kann man nichts falsch machen. Ich hatte hier eine wunderbare Zeit und kann das Land und die Uni nur von Herzen weiterempfehlen. Die Organisation ist dabei sowohl von Tübinger und Londoner als auch von Seiten des OBW-Programms optimal gewesen (Dankeschön dafür!). Mein Tipp für eine gute Zeit ist, sich auf alles einzulassen und auch unbekanntem eine Chance zu geben sowie einfach alles mitzunehmen, denn wer weiß, wann man wieder so eine Chance erhält. Viel Spaß euch!

Go Mustangs!

Franziska (on exchange at the University of Windsor):

Mein Auslandsjahr war eine fachliche, kulturelle, sprachliche und persönliche Bereicherung für mich. Ich hatte eine wunderbare Zeit und habe ganz viele tolle Menschen kennengelernt.

Ich würde allen Studenten empfehlen diese einmalige Gelegenheit zu nutzen und das Uni- Leben am anderen Ende der Welt mitzuerleben. Ein ganzes Jahr im Ausland halte ich persönlich für sinnvoller als nur ein Auslandssemester, weil man so mehr Zeit hat Land und Leute kennenzulernen. Ich selbst habe im Anschluss an die zwei Semester ein zweimonatiges Praktikum bei der deutschen Botschaft in Ottawa gemacht und bin anschließend nach Vancouver geflogen für eine vierwöchige Rundreise in Westkanada. Es gibt so viel zu entdecken, sodass ich während des gesamten Jahres gar nicht zu Hause war. Traut Euch weg und es wird eine unvergesslich schöne Erfahrung werden!

Julia (on exchange at Queen’s University):

Wie das immer so ist, wenn es schön ist, verging die Zeit wie im Flug und es flossen viele Tränen beim Abschied. Queen’s ist nicht nur ein Teil von mir geworden, sondern auch ich bin gemeinsam mit den anderen internationals ein Teil von Queen’s geworden, das ist sicher. Ich habe viel in diesem Semester gelernt, nicht nur akademisch, sondern auch für mich persönlich, und habe alles mitgenommen, was ich konnte. Ich habe viele Freundschaften mit Studierenden aus Baden- Württemberg, aus Kanada und aus aller Welt geschlossen, für die ich sehr dankbar bin. OBW bietet die einmalige Möglichkeit, eine ganz besondere Zeit in einem der schönsten und mit Sicherheit gastfreundlichsten Länder der Welt zu verbringen, die ich nie vergessen werde. Natürlich war Queen’s mein ganz persönlicher Traum, aber im Endeffekt ist es wirklich egal, an welche Universität in Ontario man kommt, da man überall eine tolle Zeit haben kann, wenn man denn bereit ist, sich zu öffnen und zu integrieren.

Laura (on exchange at the University of Ottawa):

Mein Studium in Kanada war ein voller Erfolg und ich würde es jederzeit wieder machen. Kanada ist ein tolles Land und die University of Ottawa eine empfehlenswerte Uni. Es war eine bereichernde und spannende Zeit und ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt. Auch aus akademischer Sicht fand ich den Austausch gelungen.

Mein großer Dank gilt der Studienstiftung des deutschen Volkes, ohne deren großzügige Förderung ich diese wundervolle Erfahrung nicht hätte machen können. Auch die Betreuung während des Aufenthalts und das Auslandstreffen waren sehr gut. Außerdem danke ich sehr herzlich dem Ontario Baden-Württemberg Student Exchange Programm für die tolle Betreuung und Förderung.

Lesley-Ann (on exchange at York University):

Ich empfehle jedem, die Chance eines Auslandsaufenthaltes zu nutzen. Wer sich für speziell für Kanada interessiert, der sollte sich unbedingt für das OBW-Programm bewerben. Ich bin mit neuen Perspektiven aus Kanada zurückgekommen und habe mich in der Zeit auch persönlich verändert. Gerade das Leben mit sehr vielen unterschiedlichen Kulturen, in einer anderen Sprache und in einem anderen Wertesystem möchte ich nicht missen. Ob es nun immer positive oder auch mal weniger positive Erfahrungen sind, die man macht, man kehrt mit einer riesigen Menge an Erinnerungen zurück, die einen Abschnitt des Studiums geprägt haben.

Auch wenn es im Voraus viel Planung ist, sind jede Mühe für die Vorbereitung und auch die negativen Erfahrungen vergessen, wenn ich auf die Zeit dort zurückblicke. Das Studium an einer anderen Uni hat mir neuen fachlichen Input gegeben und ich fand das Leben in Toronto sehr spannend und abwechslungsreich. Schon jetzt steht für mich fest, dass ich irgendwann wieder zurück nach Ontario und vielleicht auch nach Toronto möchte.

Lisa (on exchange at Carleton University):

Ich habe meinen Aufenthalt an der Carleton University sehr genossen, habe mich in Ottawa wohlgefühlt und vermisse Kanada bereits sehr. Der Austausch war in meinen Augen ein voller Erfolg, und besser als ich es mir überhaupt je vorgestellt hatte. Einen akademischen Austausch (v.a. im Rahmen des OBW- Programms) kann ich jedem empfehlen, ich habe das Gefühl, dass ich um einiges selbstbewusster geworden bin, routinierter und schneller englische (akademische) Texte lesen kann und ein besseres Verständnis des kanadischen Rechtssystems erlangt habe.

Über Weihnachten war ich zuhause, und hatte etwas Angst, dass es mir schwer fallen würde, danach Deutschland wieder zu verlassen. Diese Angst hat sich als vollkommen unbegründet herausgestellt – ich habe mich auf meine Freunde und die Vorlesungen gefreut, wodurch der Abschied etwas leichter fiel.

Lisa (on exchange at Laurentian University):

Geht ins Ausland, geht nach Kanada, geht an die Laurentian!!!!!

Ich muss zugeben, dass ich erst etwas von Sudbury abgeschreckt war und mir eine andere Uni gewünscht habe, jedoch muss ich rückblickend sagen, dass die Aufnahmen an der Laurentian University wohl das größte Glück für mich war. Ich hatte ein unvergessliches Jahr, habe Freunde fürs Leben kennengelernt und würde meine Erfahrungen für nichts eintauschen wollen. Ich würde alles noch einmal genauso machen, wenn ich die Möglichkeit hätte, und kann es gar nicht abwarten wieder nach Kanada zu fliegen.

Das Einzige, was mir wirklich schwer gefallen ist, war nach Deutschland zurückgekommen. Mir war bewusst, dass man so etwas wie einen „reverse culture shock“ haben wird und dass sich einiges geändert haben wird, aber das Ausmaß dessen war mir nicht so bewusst. Zurück in Deutschland hatte ich dann das „Heimweh“ nach Kanada, das während meiner Zeit in Kanada nach Deutschland ausgeblieben hat.

Aber egal wie schwer es ist nach Hause zu kommen, die Erfahrungen und die Zeit in Kanada sind es alle Mal wert!!!

Malte (on exchange at the University of Windsor):

Nicht umsonst ist der Slogan von Michigan „Pure Michigan“ und der von Ontario „Yours to discover“. Ich habe in der Region eine zweite Heimat gefunden die mit Sicherheit noch einige Zeit schmerzlich vermisst werden wird. Schon jetzt freue ich mich auf eine baldige Rückkehr, sei es auch nur zum Urlaub.

Sascha (on exchange at Nipissing University):

Meine Zeit in Kanada war einfach großartig und ich würde jeden raten, die Chance zu nutzen und die Arbeit auf sich zu nehmen dafür hinzuarbeiten. Ich habe viele neue Leute und Freunde aus aller Welt kennengelernt. Die Erfahrungen, Erlebnisse und den Spaß, den ich hier hatte, sind einfach nicht wirklich in Worte zu fassen. Man muss es einfach live erleben. Ich bin hier zudem auch als Person gewachsen. Man hat nach solch einer Erfahrung auch eine ganz neue Sichtweise auf Dinge.

Kurz & knapp: Nehmt die Chance wahr und geht auf einen Austausch!

Sebastian (on exchange at Ryerson University):

Alles in allem war das ein sehr ereignisreiches Jahr in dem man supertolle Leute von überall auf der Welt kennengelernt hat. Scheut euch nicht davor auf die Leute zuzugehen, da die Mentalität in Kanada sehr warmherzig und offen ist. Mit dem Wetter hatte ich persönlich Glück, es wurde nur ein paar Tage richtig kalt. Außerdem wurde es im April bereits 15-20 Grad warm.

Toronto ist einfach eine wunderschöne Stadt, wo immer etwas los ist und man jeden Tag noch etwas Neues entdecken kann. Hätte ich die Chance, würde ich sofort wieder am OBW-Programm teilnehmen. Freut euch auf eine super Zeit, die ihr mit Sicherheit nie vergessen werdet.

Tobias (on exchange at the University of Guelph):

Mein Fazit an euch: Es wird einem definitiv nicht langweilig in Guelph, wenn man offen für Neues ist. Bleibt also stets offen für neue Erfahrungen und lasst die Dinge auf euch zukommen. Guelph ist wie eine große Familie, die sich um einen kümmert. Genießt also die Erfahrung! Um mit einem Spruch der Universität zu schließen: „You are a Gryphon now!“

Veronika (on exchange at the University of Guelph):

Die ganzen Reisen und das Studium haben mir ein unsagbar bereicherndes Jahr beschert. Ich bin sehr glücklich, dass ich mich dazu entschlossen habe, den vielleicht nicht einfachsten Weg zu gehen und ein Auslandsjahr gemacht habe. Kanada hat viele sehr freundliche Menschen, diese Kultur mit all ihren Werten kennenlernen zu dürfen, machte mich sehr glücklich. Zudem hat die Natur Kanadas so viele Facetten, sodass man sich gar nicht satt sehen kann. Ich schätze die Seen, Städte und Berge Deutschlands. Nach meinen Aufenthalt schätze ich unsere Städte mehr, aber die Natur – wenn auch bei uns schön – trägt in Kanada ganz andere Weiten.

November Bull Moose, Algonquin Park
Photo: Mark Webber